Vanessa Müller - Kunstgeschichte. Architektur der Luxusgüterhersteller

Vanessa Isabel Müller - Haute Architecture · Art History · Luxury Goods · Fashion

search

HOME - Welcome to my Webpage - Vanessa Isabel Müller M.A.
HOME ACTIVITIES UNIVERSITIES SOCIAL JOBS CONTACT
greyline4b

HOME > ACTIVITIES > Cirque d'hiver > Jakob I. Hittorff > details Hittorf >

 

Hittorff, Jacques Ignace

arrow
arrow
arrow
arrow
arrow
arrow
arrow

1792–1867, French architect. He became a leading exponent of the classical revival in France, and his chief work is the Neo-Greek Church of St. Vincent de Paul, in Paris, which he built (1824–44) with his father-in-law, J. B. Lepère. Hittorff was appointed (1833) architect for the embellishments of the Place de l’Étoile, the Champs Élysées, and the Place de la Concorde. He designed the column in the Place Vendôme and other civic adornments. He also built (1861–63) the Gare du Nord.
The Columbia Encyclopedia, Sixth Edition.  2001.

Hittorff

Architecte français d'origine allemande (Cologne, 1792 — Paris, 1867). Auteur de nombreux édifices parisiens (église Saint-Vincent-de-Paul, cirque d'Hiver), il édifia la gare du Nord (1861-1863), remarquable par ses charpentes métalliques, et aménagea la place de la Concorde et la place de l'Étoile (auj. place Charles-de-Gaulle)
http://fr.encyclopedia.yahoo.com/articles/h/h0001973_p0.html

(b Cologne, 20 Aug 1792; d Paris, 25 March 1867). French architect, architectural historian, urban planner and writer. He was the only son of a family of prosperous craftsmen from the Rhineland who acquired French nationality after Cologne was annexed by France in 1794. Hittorff was apprenticed as a mason and studied mathematics and drawing with an architectural career in prospect. As a French citizen he was then able to study in Paris, where he moved in 1810; he entered the Ecole des Beaux-Arts in 1811 and joined the atelier of Charles Percier. In the same year he assisted on the first important metal structure erected in France, the iron dome of the Halle au Blé (1808–13), under the direction of François-Joseph Bélanger. Following the return of the Rhineland provinces to Prussia in 1814, Hittorff was unable to continue with his French education and could not enter for the Prix de Rome. However, he and another young architect, Joseph Lecointe (1783–1858), were taken on by Bélanger, who had been reappointed Architecte des Fêtes et Cérémonies Royales upon the restoration of the Bourbons. Working at first under Bélanger’s guidance and then, after his death (1818), taking over his position themselves, Hittorff and Lecointe designed the settings and decorations for many important court ceremonies, including the removal of the remains of Louis XVI to Saint-Denis (1815), the baptism of the Duc de Bordeaux (1821), the funeral of Louis XVIII (1824) and the coronation of Charles X at Reims (1825) - the last coronation held in Reims Cathedral. From: Grove Dictionary of Art
http://www.artnet.com/library/03/0383/T038332.asp

Jakob Ignaz Hittorff (»Jacques-Ignace Hittorff«, geb. Köln 1792, gest. 1867 Paris) verwirklichte eine der erstaunlichsten Künstlerkarrieren des 19. Jahrhunderts. Als Sohn eines Kölner Blechnermeisters geboren, schuf er schließlich in Paris seine großen Bauten. Dort erneuerte er den Stadtgrundriß durch die Fortführung und Ausschmückung der urbanistischen Achsen und Raumfolgen von der Place de la Concorde über die Champs-Élysées, die Place de l'Étoile bis hin zum Bois de Boulogne. So galt Hittorff einem deutschen Lexikon schon zu Lebzeiten als »berühmter Architekt«. Ein französischer Nachruf pries ihn 1867 dann als »Berühmtheit unseres Jahrhunderts«. Ein anderer französischer Nachruf aus demselben Jahr konnte dementsprechend preisend äußern: »In Paris, sei es im Norden oder Süden, sei es im Osten oder Westen oder gar im Zentrum, überall finden wir hier und da zahlreiche Denkmäler, die sein Talent und seinen Geschmack bezeugen«.
         Die allgemeine Wertschätzung Hittorffs schon bei den Zeitgenossen bezog sich außerdem noch auf seine gelehrten Veröffentlichungen zur Archäologie und Kunstgeschichte: 18 Akademien und wissenschaftliche Gesellschaften in Europa und Übersee nahmen ihn in ihren Reihen auf. Bereits am 16. April 1842 kandidierte Hittorff (zunächst noch erfolglos) als Nachfolger des Architekten J.-M.-A. Guénepin (1780-1842, Paris) im Institut de France. Der Aufnahme in die Akademien von Berlin und München folgte 1843 die Ernennung zum Ehrenmitglied der Kaiserlichen und Königlichen Akademie zu Wien. Hittorffs Karriere als Architekt und Wissenschaftler krönte 1853 eine der höchsten Würden Frankreichs, die Mitgliedschaft im Institut de France als Nachfolger des Architekten J.-J.-M. Huvé (Versailles 1783-1852 Paris).
         Auch mit Orden wurde Hittorff reich bedacht. Von insgesamt zehn französischen und auswärtigen Verleihungen seien hier stellvertretend nur jene durch den preußischen König angeführt: 1851 ernannte er Hittorff zum Kommandanten des Ordens vom Roten Adler. 1854 zeichnete Friedrich Wilhelm IV. Hittorff als Nachfolger von Pierre-François-Léonard Fontaine (1762-1853) mit dem preußischen Orden Pour le mérite aus, zu dessen 60 Trägern zur Hälfte Ausländer (in der Mehrzahl Franzosen) zählten.
         Hittorff war als gebürtiger Kölner französischer Staatsangehöriger, denn die Rheinprovinz gehörte im Ersten Kaiserreich als Departement Ruhr (Département de la Roer/Roër) zu Frankreich, an das sie 1801 »endgültig« völkerrechtlich abgetreten wurde. Eines der Ergebnisse des Wiener Kongresses war indes, daß Köln am 5. April 1815 dem Königreich Preußen einverleibt wurde. Deshalb wurde der Franzose Hittorff ausgerechnet in Frankreich wenige Jahre nach seiner Ankunft 1810 in Paris infolge der Restauration Deutscher. Eine Kabinettsorder von 1816 gestattete jedoch         expatriierten vormaligen Franzosen, in Frankreich ansässig zu bleiben und die französischen Bürgerrechte zu genießen. Am 3. Mai 1816 bestätigte der Herzog von Aumont Hittorff schriftlich, daß er sich für dessen Naturalisierung als Franzose einsetzen wolle, zu der es aber trotzdem erst 25 Jahre später kam.
         Es zeigte sich bald, daß Hittorff wegen seiner Staatsbürgerschaft nicht am Wettbewerb um den Rompreis der Pariser Akademie teilnehmen konnte. Nach der vergeblichen ersten Kandidatur 1842 zur Aufnahme ins Institut de France nahm er dann ganz offiziell nochmals die französische Staatsbürgerschaft an: Am 12. Juli 1842 erließ Louis-Philippe formell die Nationalisierung von Hittorff, so daß dessen Kandidatur im Institut de France endlich zum Erfolg führte.
         Sogar die französischen Zeitgenossen versetzte Hittorffs »ziemlich einzigartige« Begabung in Erstaunen, trotz wechselnder politischer Systeme die großen architektonischen Aufträge des jeweiligen Herrschers bzw. der Regierung zu bekommen: Hittorff hat das diplomatische Kunststück fertiggebracht, im Ersten Kaiserreich (unter Napoleon I., Grand Empéreur) über die Restauration der Monarchie unter den Bourbonen (unter Ludwig XVIII. und Karl X.) bzw. Orléans (unter Louis-Philippe) bis hin zum Zweiten Kaiserreich (z.Z. Napoleons III.) ohne nennenswerte Unterbrechung jeweils als erster Architekt zu fungieren und mithin die bauliche, vor allem urbanistische Erneuerung von Paris in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch seine beispielgebenden Bauten und Ensembles zu prägen. Erst Baron Georges-Eugène Haussmann (1809-1891, Paris), der in Hittorff einen Feind sah und ihn intensiv bekämpfte, konnte in der zweiten Jahrhunderthälfte als Präfekt von Paris (von 1852-1870, unter Napoleon III.) - z.T. unter Aneignung der Entwürfe Hittorffs - noch durchgreifendere Stadterneuerungen durchsetzen.
         Die Restauration betrieb eine dezidierte Kunstpolitik mit dem Ziel, nach dem Vorbild Ludwigs XIV. bzw. in Konkurrenz zum untergegangenen Kaiserreich die wieder eingesetzte französische Monarchie als europäisches Kulturmodell zu propagieren. Explizit hieß es anläßlich der Tauffeiern des Herzogs von Bordeaux 1820 (die Hittorff mit Lecointe gestaltete), man wolle »das Königreich der Lilien an der Spitze der europäischen Kultur halten«.
         Die höchst erfolgreiche Kunstförderung der Restauration bewirkte, daß die französische Hauptstadt schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gemeinhin als »künstlerische Hauptstadt der modernen Kultur« galt.
         Die enormen Anstrengungen und Investitionen »an denen heut zu Tage alle Klassen der Einwohner Interesse nehmen« führten dazu, daß die Künstler Europas sich tatsächlich an Paris orientierten und die dortigen Entwicklungen zum Vorbild nahmen. Voller Stolz bemerkte ein Pariser Architekturkritiker 1846: »Was in Paris passiert, findet auch in allen anderen Großstädten Europas statt«. Die Maßstäbe dieses attraktiven kulturellen Modells für ganz Europa wurden in der Architektur und Stadtbaukunst etwa von 1820 bis 1867 maßgeblich von Hittorff gesetzt.
         Diese einzigartige Leistung gelang Hittorff zudem zu einer Zeit, in der die Hoffnung auf große Aufträge und Ruhm zwar zahlreiche Künstler und Intellektuelle aus ganz Europa nach Frankreich zog, doch schon die Zeitgenossen beklagten, daß unter ihnen viele - darunter besonders auch Deutsche - eher verelendeten, als den erhofften Erfolg zu erreichen. Rellstab schrieb 1843, »viele verkommen im eigentlichen Sinne vor Hunger«. Unter diesen erschwerten Bedingungen setzte sich Hittorff in einzigartiger Weise durch und wurde somit zugleich Vorbild und Anreiz für die nachströmenden Künstler.
http://www.ub.uni-koeln.de/usb/wir/veroeff/Hittorff/Einleitung.html

Construite en 1865 par Jacques-Ignace Hittorff (l'architecte du Cirque d'hiver, de la place de l'Etoile, des jardins des Champs-Elysées), la vaste gare a su faire face à l'augmentation de trafic.
La façade inspirée de thermes romains est surmontée de 9 statues représentant des villes du nord de la France et de l'Europe desservies par la gare.
La grande halle aux verrières supportées par une charpente métallique a été rénovée en 1994 pour accueillir "Eurostar", le TGV vers Londres.
http://tourisme.voila.fr/villes/paris/fra/sit/ville/10_gnord/acc.htm
Gare du nord

Elevation of the Maritime Fountain, One of Two Fountains in the Place de la Concorde, Paris, 1839 Ink and watercolor, heightened with white Presentation Drawing by Jacques Ignace Hittorff (German, active in Paris, 1792-1867) Cooper-Hewitt, National Design Museum, Smithsonian Institution, 1997-1-1 Fountain designed by Jacques Ignace Hittorff, 1832-40
http://www.si.edu/ndm/exhib/fountains/fountains_iii.htm

Gare du Nord

Gare du Nord
click to enlarge

fountain in place de la concorde by Hittorff

Fountain Place de la Concorde

Architektonische Arbeiten:
Théâtre de l'Ambigu-Comique
Cirque des Champs-Elysées
Cirque Napoléon
St-Remy (in Reims, Wiederherstellung, mit J.F.J. Lecointe)
St-Vincent-de-Paul (mit J.-B. Lepère)
Place de la Concorde (Entwürfe)
Zwei Brunnen auf der Place de la Concorde
Vier Brunnen auf den Champs-Elysées 
Mairie des V. Arrondissements ("Mairie du Panthéon")
Gare du Nord
Grand-Hôtel du Louvre
Grabkapelle der Fürstin Soltikoff /Gräfin Potocka
Kaserne der Sapeurs-Pompiers
Erziehungsinstitut Eugénie-Napoléon
Wohnhäuser
Schulen
Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart

Foto Place de la Concorde
arrow

Diorama
Entwurf Bois de Boulogne
Ausgestaltung der Champs-Elysées
Entwürfe zur Anlage der Avenue de l'Impératrice
Salle Favart
Entwürfe der Bauten an der Place de l'Etoile
Restaurant Laurent (Champs-Elysées)
Restaurant Ledoyen (Champs Elysées)

Place de la Concorde. Foto 1909 click to enlarge

 

up!
up!

  © 2001-2006 by Vanessa Isabel Müller                                                                                                                                        ...on art history